4 Tipps die deinen Blog lebendig halten

Woher nimmst du immer die Ideen für all deine Blogartikel, ist eine Frage, die man mir sehr häufig stellt.
Gerade wenn man einen Nischenblog führt und sich ein spezielles Oberthema ausgesucht hat, kann es hin und wieder zu thematischen Engpässen führen. Kurz gesagt, es fehlen die Ideen.

Heute möchte ich euch verraten, wie ich vorgehe um Posts zu planen und zu Ideen finden:

Die Schatzkistenmethode

Eine Methode, die ich schon nutze seit ich mit dem Bloggen begann.
Sobald ich eine Idee habe für einen Post – sei es in der U-Bahn, im Flugzeug oder im Bett – ich habe immer ein Notizbuch und einen Stift dabei (heute ist es eher das iPhone und seine Notizzelltelfunktion, aber egal…) und schreibe mir die Idee auf.
Sobald ich wieder am Rechner sitze, öffne ich eine neue Textdatei und schreibe mir eine Überschrift und/oder Stichpunkte zu dieser Idee auf. Diese Textdatei sortiere ich dann in den entsprechenden „Blog-Ordner“. (Ich nutze mittlerweile dazu Evernote, so kann ich egal wo ich bin, darauf zugreifen und die Ordner synchronisieren).
blog ordner
Manchmal ist es nur eine Idee für einen Titel, manchmal eine Idee für eine Serie und oft auch nur Stichpunkte. Aber diese Methode ist sehr effektiv.
Kommt dann wieder ein Ideenengpass, brauche ich nur noch den entsprechenden Ordner zu öffnen und zu überlegen, welche Idee ich aufgreifen möchte.

Mindmapping

mindmap
Eine Methode, die ich im Studium lernte und damals für völlig überbewertet hielt. Erst Jahre später erkannte ich, wie praktisch so eine Mindmap sein kann.
Wie man beim Mindmapping vorgeht, möchte ich jetzt nicht weiter erklären, das würde zu weit führen und dazu gibt es ja auch Google.
Tipps zum Vorgehen bei der Erstellung von Mindmaps:
Auch wenn ihr ein neues Projekt plant oder euer Blog umorganisieren wollt (z.B. neue Kategoriestrukturen anlegen) finde ich Mindmaps eine prima Sache.
Die besten Ideen, die dabei entstehen, packe ich in Textdateien und sortiere sie in oben genannte Ordner.
Das Mindmapping Tool das ich dazu verwende ist Mindmeister.com.

Redaktionsplan

Ich muss gestehen, diese Methode habe ich lange versucht, mit dem Ergebnis, dass sie mir persönlich zu starr ist. Nichtsdestotrotz möchte ich sie euch vorstellen, da es sicher einige gibt, die die Idee des Editorial Kalenders selbst testen möchten.
redaktionsplan-Blogs
Im Prinzip is so ein Kalender nichts anderes als eine genaue Wochenplanung.
Am Ende der Vorwoche überlegt man sich bereits, an welchem Tag der nächsten Woche man welches Thema spielen will.
Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man sich dann voll und ganz auf die Recherche und das Schreiben konzentrieren kann, sondern auch den, dass man immer weiß, was zu schreiben ist.
Der Nachteil und dies war mein größtes Problem damit. Man ist recht unflexibel. Ständig warf ich meinen Editorial Plan über den Haufen, strukturierte ihn neu, nur damit ich an dem Tag etwas schreiben konnte, was gerade aktuell und somit brisant war oder ich eben auch mehr Lust drauf hatte.
Gerade aber bei Blogs mit mehreren Autoren und einem nicht ganz so News-aktuellem Themenbereich, kann ein solcher Kalender durchaus hilfreich sein. Probiert es aus.

Feste Kolumnen

Auf einigen meiner Blogs habe ich feste Tage, zu denen ich bestimmte Posts spiele. Auf Shoppingverse ist dies der Look-Out, auf Stilzeug ist es Stadtleben… Im Grunde eine Sammlung interessanter, themennaher Links.
Hiermit streue ich nicht nur Link-Love zu anderen Blogs, wenn iinnerhalb der Kolumnen auf sie linke, sondern habe auch den Vorteil, dass ich immer eine Woche Zeit habe, beim Surfen Input für diese Art von Posts zu sammeln. So eine Kolumne kann aber auch anders aussehen. Zum Beispiel wie der Crafty Wednesday.

Das war es von mir. Ich bin allerdings gespannt wie du einem Ideen-Engpass vorbeugt. Nutzt ihr eine der oben aufgeführten Techniken und wenn ja welche funktioniert für euch am Besten. Oder habt ihr eine völlig andere Variante? Lasst es mich und die anderen Leser wissen!

12 Comments

  • talinee sagt:

    Die erste Methode, immer Ideen zu sammeln, nutze ich auch. Ich schreibe mir statt einer Textdatei die Stichpunkte gleich in Entwürfe bei WordPress, auf die Webseite kann ich später auch von allen Orten zugreifen. Wenn man allerdings unterwegs auch keine Ideen hat, nützt das leider nicht so viel :(
    Deswegen finde ich auch die Kalendermethode (für mich persönlich) ziemlich sinnbefreit: Wenn ich schon Themen hätte, dann vielleicht, aber ich kriege ja keine Themen davon, dass ich mir notiere, an welchem Tag ich was schreiben will – denn ich weiß ja nicht was…

    Eine Kolumne wäre für mich vielleicht noch sinnvoll, da müsste ich mich mal etwas reinhängen. Danke für deine Tipps auf jeden Fall 😉

  • Jette sagt:

    Ich bevorzuge da auch die erste Variante, die du vorgeschlagen hast. Die funktioniert irgendwie am besten. Man bleibt flexibel – es geht aber auch keine Anregung oder Idee verloren. Den Redaktionsplankalender hab ich auch nebenher – aber da ich ihn auch permanent umschmeiße, frisst er mehr Zeit, als er was bringt!
    Mindmapping ist mir zu kompliziert und erinnert mich auch zu sehr an die Uni :-)
    Super Beitrag!!
    Dir einen feinen Tag!
    Jette

  • Janina sagt:

    Tolle Tipps, die du da zusammengestellt hast!

    Bei mir ist es eigentlich so eine Mischung zwischen Editorial Kalender und einer Art Themenpool. In meinem Kalender steht lediglich, welche Artikel ich in welcher Woche vorhabe zu schreiben (nicht nach Tagen sortiert) – wann ich sie dann konkret veröffentliche, bleibt flexibel!
    Auch finde ich es hierbei immer wichtig, einen gewissen Puffer für ganz aktuelle Neuigkeiten zu lassen.

  • Anonymous sagt:

    Hi Sandra,
    erst einmal ein riesen Lob, sehr cooler Blog!
    Bin etwas faul daher ist mir, etwas kleines aufgefallen. Und zwar öffnen sich die externen Links im selben Fenster. Es wäre super wenn sich sich in einem neuen Fenster öffen würden.
    Bin gespannt auf deine Beiträge :-)
    Viele Grüße,
    Janine

  • Sandra sagt:

    Hallo Janine,
    das ist mir auch schonaufgefallen, aus den selben Gründen wie dir :)
    Habs nur immer wieder vergessen zu ändern. Ich kümere mich drum :)

  • Peggy sagt:

    Bei mir sieht es ähnlich aus. Ich nutze viele deiner Tipps selbst: die „Ordner-Ideen-Sammelfunktion“, die Kalendermethode sowie die feste Kolumne.

    Immer wenn ich ein neues Produkt probiert habe mache ich Fotos und schiebe sie in den entsprechenden Ordner. Das hat ganz klar den Vorteil, dass man die ältere Sachen auch ohne Probleme bei einem Engpass rausholen kann.

    Die Kalenderfunktion nutze ich erst seit Oktober letzten Jahres und finde sie persönlich ganz toll. Ich kann planen, wann ich was schreibe und kann mich super darauf vorbereiten. Außerdem hat man einen kleinen Überblick, über was man eigentlich so alles schon geschrieben hat. Aktionen oder News kann man hier einfach dazwischen schieben. Ich plane immer für 1 Woche, da ist das umplanen nicht so schwer.

    Ebenfalls schreibe ich jede Woche eine kleine Kolumne. Sowas lässt sich einfach planen und wie du schon gesagt hast, die Ideen kann man über mehrere Tage sammeln.

    Mindmapping habe ich noch gar nicht probiert. Würde mich aber stark interessieren. Vielleicht probier ich das mal aus.

    Liebe Grüße
    Peggy

  • also evernote ist echt toll. danke für den tipp. wir nutzen auf stylishkidsinriot.com auch den editorial calender, ich denke mal „ohne“ gehts sowieso nicht.

  • Katharina sagt:

    Super Beitrag! Evernote nutze ich auch – je öfter, desto toller finde ich dieses Tool! Zur Zeit arbeite ich mit einem Redaktionsplan und werde mal schauen wie es läuft – die Vorplanung finde ich jedenfalls sehr praktisch. Abändern kann man ihn ja immer noch 😉 Das Mindmapping mal wieder vorzukramen ist auch eine gute Idee 😉 Aber wenn ich einen Blog mit vielen Beiträgen haben und z.B. die Kategorien neu organisiere, versaue ich dann nicht evt. mein Google-Ranking bzw. muss Google dann nicht wieder alle Beiträge neu indexieren? Weißt du was dazu? LG, Katharina

    • sandra sagt:

      Hallo Katharina,
      bevor du etwas änderst würde ich generell schauen, welche Kategorien guten Traffic bekommen und welche weniger. Und danach würde ich dann entscheiden zu ändern.
      Ja es kann Suchmaschinen beeinflussen (wobei zum Glück nach den letzten Panda Updates eher guter Content belohnt wird und mehr relevant wird, statt alles mit Keywörtern zu füllen.

      Wenn du berücksichtigst, was deinen Lesern zu Gute kommt und Ihnen einen Mehrwert gibst, dann wird dies sicherlich nicht nachteilig sein.

      • Katharina sagt:

        Danke für den Hinweis :) Dann werde ich mal schauen, welche Kategorien guten Traffic bekommen – ich wusste gar nicht, dass man das überprüfen kann. Aber ich kriegs schon raus 😀

  • Carlin sagt:

    Danke.. diese Tipps mag ich gern.. aber die Tabelle z.B. wär mir auch zu starr..

  • amy sagt:

    hallo ich habe meinen ersten blog erstellt und würde mich freuen wenn ihr mal vorbei schaut alles dreht sich um #diy#livestyle#mode#….usw

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