4 Wege herauszufinden, was deine Leser auf deinem Blog lesen wollen

Welcher-Content-ist-der-richtige-fuer-deine-Leser

Hast du dir jemals überlegt, was deine Leser von deinem Blog erwarten?
Welchen Content sie sich wünschen? Welchen Content sie mögen? Was ihre Lieblingsposts auf deinem Blog sind?

Viele (Nischen-) Blogger, gerade auch Beginner, stehen oft etwas hilflos der Frage gegenüber, über welche Themen sie bloggen sollen oder welche Topics gut zu ihrer Leserschaft passen und welche weniger.

Die Antworten auf diese Fragen nicht zu kennen kann zum einen bedeutet, dass du

a) Stammleser verlierst, da dein Content nicht mehr ganz so interessant für sie ist und
b) kann es sein, dass du es schwerer hast neue Leser zu finden.

Woher aber weisst du, was deine Leser und Suchmaschinenbesucher lesen wollen?

1. Fragen

Die wohl einfachste Variante herauszufinden, was deine Leser mögen, ist sie direkt zu fragen. Die Möglichkeiten der Umsetzung sind vielfältig. Wichtig ist, dass du deinen Lesern die Möglichkeit gibst „zu dir zu sprechen“.

Einige Optionen wie das umgesetzt werden kann sind:

  • Umfragen – Plugins und webbasierte Tools gibt es hierfür zur Genüge und deine Leser haben die Möglichkeit anonym anzugeben, was sie mögen. Wichtig dabei: Gib Ihnen die Möglichkeit auch Optionen hinzuzufügen, an die du vielleicht noch gar nicht dachtest
  • Kommentare – Verfasse einen Post und frage darin direkt deine Leser, was sie sich wünschen
  • Facebook – Deine Leser können dort die Privat Messaging Funktion nutzen oder direkt unter deinen Aufruf kommentieren. Wichtig ist nur, dass du sie auch auf die private Massage Variante in diesem Aufruf hinweist.
  • Kontaktformular – Ich habe auf allen meinen Blogs Kontaktformulare und sehr häufig nutzen meine Leser diesen Weg um mir in Kontakt zu treten und mir Feedback zu geben… auch ohne Aufruf

Der Vorteil einer Umfrage oder eines Aufrufs, liegt klar auf der Hand. Du bekommst wertvolles Feedback und deine Stammleser werden es zu schätzen wissen, dass du auch wirklich daran interessiert bist, Ihnen wertvolle Inhalte zu geben.

2. Keyword Research

Finde auf Google heraus, welche Keywords trending Topics sind. Doch nicht nur Google liefert dir dahingehend wertvolle Ergebnisse, auch dein Blog selbst. Also vergiss nicht auch dort die trending Keywords herauszufinden.

Und so gehts:

Mit Google Trends kannst du kostenlos herausfinden, welche Topics gerade stark angesagt sind. Dein Job ist es dir zu überlegen, wie diese Topics in Zusammenhang stehen könnten, mit den Themen deines Blogs. Die Keywords sollen dir Inspiration für neuen Content liefern, aber auch gleichzeitig dabei helfen aktuelle Topics abzudecken.

Ähnlich funktioniert es mit den Keywords, die du in den Suchanfrageergebnissen deines Statistiktools findest.
Mit welchen Keywords kamen Leser auf deinen Blog? Was wird häufig gesucht? Hast du dazu schon etwas geschrieben? Wenn nein, dann hole dies nach. Wenn ja, weite das Topic in mehreren neuen Posts aus.

Beide Methoden helfen dir zusätzlichen organischen Traffic über Suchmaschinen zu bringen… und somit auch neue Leser.

3. Meist gelesene Artikel

Ein weiterer Indikator welche Inhalte deine Leser spannend finden, liefert dir deine sogenannten „meist gelesenen Artikel“.
Artikel die Leser interessant finden, zeigen ein weitaus höheres Trafficvolumen, als andere Posts. Hier gilt es wieder langfristig deine Blogstatistiken im Auge zu behalten und regelmäßige Exports zu ziehen und zu analysieren.

Ein Punkt den du beim Thema „meist gelesene Artikel“ im Hinterkopf haben solltest, ist die Optimierung der einzelnen Postings für Suchmaschinen. Wenn du relevante und zielgerichtete Keywords in den Texten verwendest, deine Ideen und Gedanken klar formulierst, catchy Überschriften entwickelst, deine Bilder entsprechend benennst,… wird dich nicht nur Google etwas mehr lieben, sondern du erlaubst auch potentiellen Lesern deine Inhalte im Netz leichter zu finden.

4. Engagement

Zuletzt ein Punkt, der zwar gerade im Social Media Bereich häufig Beachtung findet, aber von Bloggern oft weniger, wenn es um ihren eigentlichen Content geht – Engagement.

Schau dir an welche deiner Posts die meisten Kommentare, Likes und Shares bekommen, sowohl auf dem Blog, als auch auf deinen Social Media Kanälen.
Häufig sind die Posts, mit dem größten Engagement (Kommentare, Likes, Shares, Feedback, RTs…) Topics die Leser in irgendeiner Form stark berühren. Sei es aufgrund der Aktualität oder einem Inhalt der starken Bezug für sie hat.
Warum also nicht auch diese Statistiken ausgiebig monitoren und auswerten, so dass du sie für deinen Blog nutzen kannst.

Du hast noch weitere Tipps zu diesem Thema? Super, dann teile sie mit uns in den Kommentaren!

6 Comments

  • Johanna sagt:

    Super Post, der sehr schön die Möglichkeiten zusammenfasst, danke dir! Bei mir ist es leider im Moment so, dass ich gar nicht hinterherkomme mit dem Bloggen und deswegen auch nicht so richtig Zeit für so eine Analyse habe. Aber ich werd das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und mir an einem ruhigen Abend mal angucken, was meine Leser denn wirklich gerne lesen.

    Viele Grüße von Johanna

  • Sandra sagt:

    Nun ja, du hast ja aber auch kürzlich Nachwuchs bekommen, oder? (An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch!)
    Da ist das ja völlig normal, dass dein Tagesablauf momentan etwas anders gestaltet ist und du weniger Zeit hast :) Dafür bleibst du uns ja auf Twitter erhalten.
    LG
    Sandra

  • Alex L sagt:

    Hallo,
    ich versuche meinen Blogthemen treu zu bleiben und in den letzten zwei Jahren kam nur das Thema OpenSource CMS dazu.

    Aber eigentlich hast du schon die guten Tipps gegeben, die man befolgen kann. Da ich in den letzten Monaten viel mit den CMS beschäftigt war, ist es mir entfallen, dass ich mal wieder Google Analytics checken sollte. In meinen WordPress-Blogs habe ich das Google Analytics Dashboard installiert und kann so auf eine Stats schauen.

    Bei meinem Hauptblog habe ich letztens meine Leser danach gefragt, ob sie noch von CMS lesen wollen und einige haben sich gemeldet und waren mit dem Fortfahren meines neuen Themas einverstanden. Leser kann man natürlich immer mal fragen.

    Wie hoch das Engagement bei meinen Blogposts in Social Media war oder ist, habe ich bisher nie ausgewertet. Das hält sich wohl doch in Grenzen bei mir und ich bin froh, dass die Stammleser die Artikel kommentieren. Also macht man doch etwas richtig :).

  • Jenn sagt:

    Ich hab deinen Blog vor kurzem gefunden und bin begeistert. Viele nützliche Tipps und Anregungen. Danke dafür.

  • David sagt:

    Hallo Sandra,
    Du gibst gute Tipps raus, um den Lesern auf die Schliche zu kommen.
    Und ich möchte noch einen Tipp ergänzen, der meinen Blog weit nach vorne gebracht hat.
    – Erstelle eine kostenloses, kleines Freebie wie ein PDF oder eine Checkliste oder ein kurzes Video. Das Freebie sollte zu deiner Zielgruppe passen
    – Verbinde die Zusendung des Freebies mit einem Eintrag in deine Emailliste.
    – Frag bei der Eintragungs-Danke-Seite folgende Fragen (Wo stehst Du zur Zeit? Was ist dein größtes Hinderniss? Was würde helfen?“

    Dadurch habe ich eine Super-Liste über die Themen, bei denen meinen Lesern der Schuh drückt. Das einzige was wir dann noch tun müssen, ist passende Lösungen in Form von Artikel oder Produkten anzubieten.

    Viele Grüße,
    David

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