5 Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Brands

Erfolgreich zusammenarbeiten mit Brands

Immer wieder liest man in Facebook Gruppen und auch Kommentaren darüber, wie „ungeschickt sich Unternehmen an Blogger wenden“ oder „wie man denn DAS nur von Bloggern erwarten könne…“.

Der Ärger und die Empörung ist oftmals leicht nachzuvollziehen und sowohl du, als auch ich, haben sicherlich schon mindestens einen dieser Fälle selbst erfahren, oder bei anderen darüber gehört.

Doch dies ist nur eine Seite der Medaille…

Was ist mit Brands und Unternehmen?

Sind diese denn immer happy mit der Leistung, die wir Bloggern ihnen für die gebuchte Kampagne liefern? Sind sie zufrieden, wie die Zusammenarbeit mit uns Bloggern verläuft?

Daher dachte ich, heute spreche ich einmal nicht als Blogger, sondern als Marketing-Sandra (die ich ja nun einmal bin) und plaudere ein wenig aus dem Nähkästchen, wie man als Blogger bei Brands und Agenturen herausstechen kann und sich somit dauerhaft ein Plätzchen auf deren Tanzkärtchen sichert.

Für Unternehmen ist nicht nur die jeweilige Reichweite eines Blogs und dessen Zielgruppe von Bedeutung, wenn sie Blogger buchen, sondern auch wie die bisherige Zusammenarbeit mit dem Blogger verlief.

5 Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Brands

Wenn du mit Brands zusammenarbeitest und dafür auch bezahlt wirst, helfen dir diese 5 Tipps dich als professioneller Blogger zu positionieren und aus der Masse herauszustechen:

1. Was. Warum. Wieso.

In der Mehrzahl der Fälle, ist der Blogger Outreach nur ein kleiner Teil, einer insgesamt größeren Marketing / PR Kampagne.
Wenn du in der Verhandlung zu einer Kampagnenbuchung stehst, frage daher immer nach dem Ziel, das ein Unternehmen damit versucht zu erreichen.

Was will erreicht werden? Was ist die Strategie dahinter? Welche Erfolgsfaktoren werden hierbei angesetzt.
(z.B. Launch eines neuen Produkts, oder mehr Facebook Fans, oder mehr Traffic auf der Website / Online Shop…)

Lass dir alles genau erklären, somit bekommst du einen guten Überblick, für was du gebucht wirst. Zudem hilft es dir dein Angebot, deine Leistungen und deinen Aufwand auf diese Kampagne besser abzustimmen und die Kampagne auch so zu gestalten, dass sie auch wirklich zu dir und deinem Blog passt.

2. Halte deine Deadlines ein

Es ist ungemein wichtig Timings und Abgabetermine einzuhalten.
Besonders dann, wenn dein Part der Kampagne in andere Parts mit einfließt und diese nur mit dir stattfinden können.

Stelle daher bereits bei deiner Aufwandschätzung sicher, dass du deinen Part auch in der von dir angegebenen oder geforderten Zeit erfüllen kannst. Sollte dir das nicht möglich sein, sprich das Thema unbedingt noch vor Kampagnenstart an.

3. Überrasche mit offline Kommunikation

In dem Moment, in dem man dich als Blogger bucht, ist das Unternehmen dein Kunde und für diesen solltest du auch erreichbar sein.
Wozu braucht dein Kunde eine Telefonnummer von dir, wenn man dich auch per E-Mail erreichen kann, fragst du dich?
Es geht darum, deine Erreichbarkeit sicherzustellen.

Manchmal kommen im Unternehmen oder der Agentur, kurzfristige Änderungen vor und dann ist es wichtig, dass der  Brandmanager dich rechtzeitig darüber informieren kann, damit entsprechend reagiert werden kann.

4. Alles erledigt und online? Press send.

Eine Sache, die für dich als Blogger keine Zeit in Anspruch nimmt, aber dem Brandmanager die Arbeit ungemein erleichtert: Sende eine E-Mail mit den entsprechenden Links zu deinen Inhalten und/oder deiner finalen Statusmeldung.

5. Reportings und Statistiken

Sofern das Unternehmen keine eigenen Tracking Pixel in den Werbemitteln auf deinem Blog eingebaut hat, sende eine Mail mit der Performance des Artikels /Tweets / Engagements… an deinen Kunden.

Auch wenn es nur eine einfache Mail ist, in der du die Zahlen in den Text einbaust, wirst du damit großen Eindruck hinterlassen und wiederum dem Brandmanager einiges an Arbeit erleichtern.

Warum der Aufwand? Bislang ging es ja auch.

Wie bereits erwähnt, in dem Moment in dem man dich als Blogger für eine Kampagne bezahlt, ist das Unternehmen dein Kunde.

Diese 5 Tipps helfen dir, aus der Masse der Blogger herauszustechen und machen es Unternehmen einfach, mit dir zusammenzuarbeiten. Es zeigt, dass du professionell arbeitest und deinen Blog und die dadurch entstehende Auftragsarbeit auch wirklich ernst nimmst.

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Was hilft deiner Erfahrung nach noch?
Bist du als Brand oder PR hier, dann schreibe doch auch gerne, was dir noch helfen würde.

Ich bin auf deinen Input gespannt.

 

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