Blog Trends – Worauf solltest du achten

schreibtisch inspo

Jeder Blogger kommt irgendwann an den Punkt, an dem er/sie das eigene Blogdesign nicht mehr sehen kann. Ist ja auch ganz logisch, schließlich tragen wir auch nicht jeden Tag das gleiche Paar Schuhe, oder die gleiche Handtasche.

Mal ganz abgesehen davon, dass ein Design, welches du vor 5 Jahren ausgewählt hast, heute auch nicht mehr zeitgemäß ist.

Wir mögen Abwechslung und aus diesem Grund hat Veränderung auch einen berechtigten Platz auf unseren Blogs. Die Blog Trends für 2015 bieten daher eine gute Inspirationsquelle, wenn du demnächst ein Redesign planst.

Blog Trends für 2015

#Mobile

Es ist schon lange keine Frage mehr, ob ein responsive Blog Design wichtig ist. Mittlerweile sollte jedem Blogger klar sein, dass dies keine Option, sondern vielmehr ein Muss ist (zumindest, wenn du deinen Blog ausbauen möchtest).
Die mobile Nutzung des Internet (überwiegend gesteuert durch Apps), hat schon lange die Nutzung via Desktop überholt. Eigentlich logisch, wenn wir unsere eigene Nutzung mal unter die Lupe nehmen.

Wenn du noch immer ein Blogdesign hast, dass nicht auch für kleinere Screens angepasst ist, versäumst du die Chance einen Großteil deiner Leser zu erreichen, die deinen Blog mobile nutzen.

Das Argument, dass die Mehrzahl deiner Leser über Facebook und Twitter kommen, zählt nicht. Denn bedenke, diese Social Networks werden überwiegend in Apps genutzt und folglich, wird die Mehrzahl deiner Leser auch via Mobile auf deinem Blog landen.

#FlatDesign und #MaterialDesign


Aufgrund des wachsenden Mobile Marktes, hat sich in den letzten Jahren ein starker Fokus hin zu minimalistischerem Design entwickelt. Allem voran steht hier der Trend Flat Design. Ein solches Design vereinfacht die Darstellung auf mobilen Geräten ungemein.
Meiner Meinung nach wird sich dieser Trend jedoch weiterentwickeln, hin zu Googles sogenanntem „Material Design“.

Keine Sorge, auch ich musste erst einmal nachlesen, was das ist, als ich den Begriff zum ersten Mal in einem Meeting hörte (*g* ein Hoch auf unauffällige iPhone Nutzung unterm Tisch, um nicht im Meeting wie ein Idiot dazustehen!)

Material Design ist nichts anderes als Flat Design, das am Ende doch nicht ganz so Flat ist. Soll heißen, dargestellten Icons/Objekten wird graphisch etwas mehr Tiefe verliehen. Ein Beispiel hierzu siehst du auf dem nachfolgenden Bild.

Google_Material_Design_2015Image: Google Material Design

Die Mehrzahl der heutigen Premium Themes sind mit Flat Design ausgestattet. Du kannst den Trend für dich besonders bei der Darstellung von Icons, Buttons und auch innerhalb deiner Sidebar und des Footers übernehmen.

#Schriftarten

Früher waren außergewöhnliche Fonts fürs Web, noch richtig teuer. Leisten konnten sich das nur Websites mit einem entsprechenden Budget. Daher sah man auf Blogs überwiegend die Standard-Einheits-Fonts, die jeder kennt.

Der Markt ändert sich jedoch gerade und Schriftarten die auch prima im Web dargestellt werden können, sind plötzlich erschwinglicher… oder gar völlig kostenlos, wie im Falle von Google Fonts.

WordPress Designern und Bloggern stehen daher eine größere Auswahl an (kostenfreien) Fonts zur Verfügung, mit denen sie ihren Blog und Social Media Kanäle aus der Masse herausheben können.

I like a wild Beispiel: Hier wurden kostenlose Fonts verwendet für einen Engagement Post auf Facebook und Instagram

Bei aller Schönheit einiger Fonts, solltest du jedoch nicht die Lesbarkeit deiner Artikel aus den Augen verlieren. Fonts wie beispielsweise Verdana und auch Georgia sind nachweislich mit die beste Wahl, um deinen Lesern das bestmögliche Leseerlebnis zu ermöglichen.

#FlatDesignPop-ups

Pop-ups sind in meinen Augen das nervigste, was es gibt.
Besonders wenn sie auch mobil angezeigt werden, aber dafür nicht ausgelegt sind, so dass du das Pop-up nicht mehr schließen kannst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir da einer Meinung sind.

Seit einiger Zeit jedoch, beobachte ich besonders bei Blogs aus UK, den USA und auch hier aus Australien, einen Pop-up Trend der besonderen Art… und zwar wird das Pop-up erst angezeigt, wenn du die Maus an den oberen Rand deines Monitors führst (um die Seite zu verlassen).

In 90 Prozent handelt es sich bei diesem Pop-up, um eine Aufforderung zur Newsletter Anmeldung.

Newsletter Pop upScreenshot zur Newsletteranmeldung beim Verlassen der Seite. Quelle: www.themerrymakersisters.com

Ich habe es selbst noch nicht getestet, doch es gibt einige WordPress Plugins, die genau diese Funktionalität leisten.
Es würde sich anbieten es hier auf GGtB demnächst einmal zu testen.

Wenn ich es tue, werde ich hinterher selbstverständlich darüber berichten, wie die Resonanz war und welche Plugins dazu empfehlenswert sind.

#NothingCompletlyNew

Diese Trends sind zugegebenermaßen nicht völlig neu. In meinen Augen sind dies jedoch Trends des Webs, die du als Blogger unbedingt im Auge haben solltest, um deinen Lesern auch weiterhin ein angenehmes Lesevergnügen zu bereiten.

#WelcheTrendsSiehstDu

Sag mir, welche (Design) Trends stechen für dich besonders heraus und worauf sollten wir Blogger deiner Meinung nach achten?
Ich bin gespannt auf deine Beobachtungen.

 

 

16 Comments

  • Sabine sagt:

    Liebe Sandra,
    zu Design-Trends kann ich noch nichts sagen, ich bin schon froh, daß ich meinen Reiseblog jetzt überhaupt einigermaßen zum Laufen bekommen habe!!

    An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Dich und GGTB: das hat mir dabei SEHR geholfen. Ohne die vielen Tipps und How-To’s wäre ich noch lange nicht fertig.
    VIELEN DANK für GGTB! Du darfst Dich also als Hebamme für http://travelstories-reiseblog.com fühlen.
    Das Theme hat mir so gut gefallen, daß ich mich auch dafür entschieden habe.
    Ich freue mich auf viele neue inspirierende Artikel von Dir!
    Dankbar, Sabine

    • Sandra sagt:

      Das Theme bietet wirklich viele Vorteile und ganz viele Möglichkeiten. Freut mich sehr, dass ich dir so helfen konnte. Wenn du Themenwünsche hast, die dir weiterhelfen würden, immer her damit. Ich freue mich immer über Input.

      • Sabine sagt:

        Oh ja Sandra, da habe ich doch gleich etwas! Ich weiß nicht, ob es an dem Theme liegt oder ob das wirklich so kompliziert ist:
        Ich würde gerne in meine Blogartikel einen „Weiterlesen“-Link integrieren der auch in Readern wie feedly oder Bloglovin wirklich funktioniert und die Leser auf meinen Blog weiterleitet.
        Bei GGTB konnte ich hierzu nichts finden.
        Überhaupt finde ich das Thema „Sharing bzw. Integration eines Bloglinks“ in Facebook, Instagram oder Google + recht tricky. Wie muß man verlinken? Warum erscheinen dann nicht die Fotos, die ich als Beitragsfotos festgelegt habe etc…..??? Hast Du hierzu schon eine Art Tutorial? Ich glaube, das wäre vielleicht für viele Anfängerinnen sinnvoll.
        Liebe Grüße, Sabine

  • Carry sagt:

    Das mit dem Pop Up beim Verlassen der Seite habe ich nun auch schon öfter gesehen. Ich bin gespannt auf deine Meinung :)

  • Ulli sagt:

    Mobile ist wirklich unheimlich wichtig. Ich habe auch gerade erst komplett umgestellt, damit das Design auf dem Smartphone auch dem Originaldesign ähnlich sieht. War etwas Arbeit, aber ich denke, es lohnt sich.
    Ich sehe auch immer häufiger Blogs, die eine feste Navigation oben haben, also eine, die mitscrollt, quasi.
    Ich persönlich mag das auch gerne leiden und habe es nun auch selbst eingebaut.

  • martina sagt:

    Liebe Sandra,
    ich kann immer nur DANKE, DANKE, DANKE sagen, die vielen Tips und Ratschläge und Infos etc. haben mir so geholfen bei meinem Blog!!

    Liebe Grüße Martina von http://m-iwear.blogspot.com

  • Barbara sagt:

    Toller Beitrag! PopUps finde ich auch extrem nervig, vor allem, wenn sie ständig wieder kommen 😉

  • Ich muss gestehen, ich habe unterschätzt wie anstrengend es immer noch ist mit den Designs. Irgendwie finde ich es immer noch nicht übersichtlich bei egal welchem Anbieter, das man es ‚Ach so ein einfach‘ ändern kann. Aber sicherlich werde ich über das Wochenende noch einmal fleißig daran arbeiten, und genau das alles in Betracht ziehen was ich hier so mitnehme.
    Allerdings dann entspannt, in der Sonne, im Park.
    Ich hoffe das gibt mir die nötige Ruhe das zu meistern.

  • Ich habe genau die gleichen Trends beobachtet. Als Webdesigner habe ich in meinem Job täglich damit zu tun. Gerade das Thema Mobile und Responsive Design wird immer noch unterschätzt. Aber seit Google mit direkter Abstrafung droht, flattern bei uns die Aufträge für einen Relaunch ins Haus.

    Hihi, im Februar habe ich meine Beobachtungen auch in einem Design Trend Roundup zusammengefasst.
    http://youdid-design.de/webdesign-trends-2015-roundup-und-zukunftsprognose/ und gleich eine Zukunftsprognose gegeben, welche Trends wohl bestand haben.
    Ein Design Trend, den du übrigens nicht erwähnt hast, ist Card Design oder Masonry Grid.

    • Sandra sagt:

      Ach Mensch, hätte ich das gewusst, hätte ich auch einfach auf deinen Artikel verweisen können :)
      Ich hab einige Sachen nicht erwähnt, da ich dachte, das führt sonst ein wenig zu weit. Auch das Thema parallax habe ich nicht drin, was eigentlich (in meinen Augen) auch dazugehört.
      Dann lese ich mal, was ich sonst noch vergessen habe, bei dir nach :))

  • Lena sagt:

    Ich habe gerade über Facebook Deinen Blog gefunden und möchte Dir ein Lob aussprechen! Super Blog und der Artikel über die Trends oben ist klasse! Was ich gerade beobachte ist der Umgang mit Bildern, sie werden immer immer größer und die Texte dagegen weniger.

  • Zunächst einmal: Tolle Seite mit vielen guten Tipps!
    Die Basteleien bei vielen Blogs, die darauf abzielten, möglichst jede angebotene Funktion mit einzuarbeiten, hundert verschiedene Farben, Schriftarten und animierte Mauszeiger zu verwenden, sind glücklicherweise stark rückläufig, da fühlte man sich als Leser teilweise wie auf einem Flohmarkt, auf dem ein halbes Leben an Gegenständen auf einem Gartentisch ausgebreitet war. Immer noch nervig finde ich den „Je heller je besser“-Trend, der vollkommen überbelichtete Fotos von möglichst hellen Gegenständen vor weißem Hintergrund mit hellgrauer Schrift kombiniert, so dass man quasi jedes einzelne Wort heranzoomen muss, um überhaupt etwas lesen zu können. Klar, das sieht schön ordentlich aus, aber die Tatsache, dass die Entwicklung der Drucktechnik mit Druckerschwärze einherging (und nicht nicht Druckerhellgrau), hat durchaus ihren Sinn.
    Tja und dann fällt mir dieser unsägliche Trend zum Zweit- oder besser sogar Drittwort auf, so dass aus Begriffen wie einer stillen Mitleserin dann eben eine Stille mit Leserin wird…Wörter mit „zu“ werden ebenfalls getrennt („Ich habe vor, euch mit zu nehmen“, statt „mitzunehmen“), was den Lesefluss wahnsinnig stört, da man es im Kopf ständig falsch betont und dann nochmal zurückgehen muss, um den tatsächlichen Sinn zu erfassen. Ich will nämlich nicht gemeinsam mit sonstwem genommen werden, da komme ich mir immer vor als lüde man mich zu einer Swingerparty ein. Das scheint aber an irgendwelchen Apps oder Rechtschreibprogrammen zu liegen, die die Wörter nur einzeln erkennen, weil sie ganz einfach selbst keinen ausreichenden Wortschatz besitzen. Dafür müsste es wirklich zusätzliche Programme geben, denn immerhin werden die Texte nicht unter dem Tisch an den Mitschüler weitergereicht, sondern vor der gesamten vernetzten Welt veröffentlicht und sollten daher wenigstens richtig geschrieben sein.

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