Coden tut nicht weh – Basics für Beginner

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Dies ist ein Gastpost und Erfahrungsbericht von Teresa Hammerl

Lange habe ich mich geweigert irgendwas mit Programmieren zu lernen, der Gedanke ein neues WordPress Blog aufzusetzen, bereitete mir Schweißausbrüche. Nicht, dass das jetzt anders ist, aber immerhin habe ich die Angst überwunden, mich mal an das Thema Coden heranzutrauen.
Die Entscheidung dazu war spontan und ich habe mich selbst überrascht damit. Was ja meist eine gute Idee ist. Und einen Tag im Coworking Space des Vertrauens, bei einem Workshop mit anderen Einsteigenden, zu verbringen, klang nach Spaß.

Ich mag geschützte Räume im Internet und ich mag geschützte Räume mit Menschen aus dem Internet. Solche hab ich bei diesen Workshops mit den Railsgirls und Pyladies gefunden. Keine Vorwürfe, kein Stress, dafür aber gefordert werden und viele Coaches, die einem bedingungslos zeigen, dass eine Fehlermeldung nicht der schlimmste Feind ist.
Google hilft und man hat beim Coden nicht versagt, wenn man eine Fehlermeldung bekommt, nein, man kann im Gegenteil zufrieden sein, dass man weiß, wo das Problem liegt. Denn wer eine Fehlermeldung hat, weiß wo das Problem liegt. Unter #teresaprogrammiert hab ich meine Probleme auch gleich mit anderen auf Twitter und Facebook geteilt.

Bei den Einführungsworkshops (einmal zu Ruby on Rails und einmal zu Django), welche ich besuchte, lernte ich, dass man, schreibt man Dinge ins Terminal, nicht gleich alles kaputt macht, sondern durchaus plausible, verständliche und brauchbare Dinge machen kann. Bei Ruby on Rails ist es außerdem ganz normal, dass das Installieren meist nicht innerhalb von fünf Minuten geht, sondern ziemlich frustrierend sein kann und länger dauert. Es liegt aber nicht an dir, das ist einfach so.

Das größte Highlight dieser Tage:

Mit Hilfe des Terminals einen neuen Ordner erstellen, wo man das neue Projekt ablegen möchte und das nicht über den Finder tun zu müssen. Erfolgserlebnisse sind wichtig, seien sie noch so klein.

Ich lernte an diesen Wochenenden, an denen die Workshops stattfanden, nicht nur fürs Leben und für den Code, sondern auch, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich freiwillig einen Tag lang neben dich setzen und dir geduldig Dinge erklären. Ich kann es nur jedem empfehlen, das auch mittels Workshops zu machen, da es zwar durchaus Tutorials gibt, die man selbst durchgehen kann, das aber ziemlich frustrierend ist, da man am Anfang wirklich alle paar Minuten irgendwo nicht weiter weiß. Google zu fragen ist in Ordnung, aber es macht einfach mehr Spaß, wenn man auch mal etwas weiterbringt und im besten Fall am Ende des Tages ein halbwegs fertiges Projekt hat.

Außerdem wichtig:

Ausreichend zu essen und genügend Kaffee bereitstellen. Geduld mitbringen und Menschen mögen, die auf Bildschirme starren, das stundenlang. Und Protipp: Texteditor installieren, irgendwo will der Code ja hin. Ich habe jetzt Sublime. Zusatzprotipp: sudo wird dir das Leben leichter machen, warum, wirst du selbst herausfinden.

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Nützliche und weiterführende Links:

(die oft leider oft auf eine Stadt beschränkt sind, aber auch hier kann man einfach Google oder auf Twitter, für andere Städte, fragen)

http://www.opentechschool.org/berlin/
http://railsgirlsberlin.de/
http://berlingeekettes.com/
http://www.pyladies.com/locations/berlin/
http://railsgirls.com/vienna
http://www.meetup.com/PyLadies-Vienna/
http://events.laberslab.com/

Python bzw. Django habe ich damit begonnen:
https://docs.djangoproject.com/en/dev/

Ruby on Rails damit:
http://guides.rubyonrails.org/getting_started.html

Und bei Digitalista wird noch einmal mehr dazu erzählt:
http://digitalista.at/programmieren-lernen-so-klappt-der-einstieg/

Außerdem mal zum Anschauen:
http://www.checkio.org/
https://github.com/

Fragen hierzu beantwortet Teresa sicherlich gerne.
Schreibt eure Fragen einfach in die Kommentare und Teresa antwortet euch hier ausführlich oder schreibt sie direkt über Twitter an.

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