Diskussion: Was war für dich am Schwierigsten, als du mit dem Bloggen angefangen hast

Diskussion am Donnerstag

Als ich neulich den Post „Jahresrückblick, aber richtig – Der Blick zurück, der deinem Blog die Zukunft zeigt“ schrieb,  musste ich irgendwie an den Beginn meines Blogger Daseins denken.

Der Umgang mit Blogs und bloggen im Allgemeinen, ist für mich über die Jahre hinweg so alltäglich geworden, dass ich manchmal vergesse, mit welchen Schwierigkeiten (vor etwa 10 Jahren) ich selbst zu kämpfen hatte:

Für mich war es im Grunde nie schwierig Ideen zu finden, worüber ich bloggen könnte. Ich bloggte schon immer über das, was mir selbst auch Spaß macht und mich interessiert.
Auch der technische Aspekt faszinierte mich und ich hatte großen Spaß daran mir alles selbst beizubringen. Learning by doing war meine Devise.
Meine größte Hürde zu Beginn, war für mich mein größter Wunsch aber auch meine größte Angst zugleich.
Ich brannte darauf Kommentare und Feedback auf das zu bekommen, was ich schreibe und zu sagen habe. Ich wollte neue Leute kennenlernen und mit ihnen diskutieren.

Gleichzeitig stand aber auch diese Angst im Raum, öffentlich zu sein.
Ich wollte nicht, dass mein direktes Umfeld herausfindet, dass ich blogge, geschweige denn, was ich so schreibe.

Lustigerweise bloggte ich tatsächlich etwa 4 -5 Jahre lang, ohne dass mein direktes Umfeld von meinem (recht zeitintensiven) Hobby (und später auch Job) etwas mitbekam.
Mittlerweile ist es mir ziemlich egal, ob ich öffentlich bin oder nicht. Ich schreibe und zeige lediglich das aus meinem Leben, was ich auch wirklich zeigen möchte. Doch damals war dieses Medium für mich neu und ich musste erst einmal selbst lernen damit umzugehen.

Ich weiß aus den Kommentaren von GGtB, dass viele Bllogger zu Beginn vor ähnlichen Hürden stehen.

Aus diesem Grund möchte ich gerne allen Bloganfängern etwas die Furcht nehmen und ihnen zeigen, dass wir alle einmal am Anfang standen und mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten.

Erzähle uns vor welchen Hindernissen du zu Beginn standest, womit du zu kämpfen hattest und wie du sie bezwungen hast. Vielleicht war es auch die Herausforderung Leser zu finden, oder beim Thema Social Media einen Überblick zu bekommen. Vielleicht war deine größte Hürde der technische Aspekt, das Blog Design oder auch dauerhaft neue Ideen zu finden.

Egal was es war, dass dich zu Beginn herausforderte, teile deine Geschichte mit uns in den Kommentaren. Dein Tipp und deine Geschichte ist vielleicht genau das, was einer anderen Bloggerin hilft.

*Photo credit: Gold and Grit Photography

13 Comments

  • Barbara sagt:

    Für mich war es eigentlich auch so, dass ich von Anfang an Spaß dabei hatte, auch Ideen hatte ich endlos viele. Ich habe mir von Anfang an einen fixen Plan gemacht, wann ich poste und mich im Großen und Ganzen daran gehalten, was mir sicherlich auch geholfen hat, mein Pulver nicht gleich am Anfang zu verschießen.
    Erzählt habe ich von meinem Blog aber vorerst niemandem, da ich Angst hatte, jemand würde über meine ersten Gehversuche urteilen. Mittlerweile wissen es schon die meisten Leute in meinem Freundeskreis, mit der Routine kommt auch ein bisschen Vertrauen in das eigene Können, denke ich.

  • Tanja sagt:

    Mit der Öffentlichkeit habe ich nur bei ganz wenigen Themen kurz vor dem Live stellen Bauchschmerzen. Viel schlimmer ist für mich der ganze Bereich, bei dem mir Wissen fehlt, wie SEO, WordPress und Co. Da habe ich eigentlich gar keine Lust drauf, muss mich aber damit beschäftigen. Das ist leider geht so!

    Viele Grüße
    Tanja

  • Katarina sagt:

    Zum einen eine Richtung in die ich bloggen wollte. Dann fand ich es schwer regelmäßig zu bloggen und auch Themen zu finden die die 3 Leser außer meiner besten Freundin 😉 lesen wollten.
    Mit der Zeit wurde es einfacher, vielleicht: Die Übung macht den Meister?

  • Ich glaube, sich regelmäßig Zeit für den Blog zu nehmen, ist bei mir die größte Schwierigkeit. Lange Zeit habe ich auch nach einem passenden Thema gesucht, denn mein Themenspektrum sollte nicht so breit gefächert sein. Auch das Reinfuchsen in die technische Seite erfordert doch enorm viel Zeit.

  • Verena sagt:

    Mir ging es wie Katharina: Ich fand es am schwierigsten, das Thema einzugrenzen. Ich habe daher multithematisch angefangen (und bin es immer noch relativ) und habe ein, zwei Themen rausgeworfen, weil ich erst beim Bloggen gemerkt habe, was mir am meisten Spaß macht und in welche Richtung es sich entwickeln soll. Ich fürchte, hätte ich mir diese Gedanken vor dem Launch gemacht (was wahrscheinlich ideal gewesen wäre), wäre ich einfach nie dazu gekommen, endlich mal loszulegen ;-).

    Ach ja und der ganze Technik-Krams. Der hindert mich momentan auch noch daran, endlich mal auf einen selbst gehosteten wordpress Blog umzusteigen, was ich eigentlich längst schon machen wollte…

  • Sabine sagt:

    Ach da bin ich aber froh daß ich nicht die Einzige bin die sich mit der Technik quält. Ich dachte, das liegt an meinem Alter (50+). Ich blogge schon seit 2010 anonym auf verschiedenen blogspot Blogs – aus verschiedenen Gründen. Einer der wichtigsten Gründe für das „Verstecken“ ist seit Sommer letzten Jahres weggefallen. Fragt jetzt nicht….lassen wir das lieber.
    Das heißt ich kann demnächst ENDLICH auf einen selbst gehosteten wordpress Blog umsteigen. Und da ich mich gerne überfordere, soll der auch noch mindestens 2-sprachig werden (Deutsch und Englisch). Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und mir ist es nach 4 Wochen (!) friemeln tatsächlich gelungen eine Multisite-Struktur anzulegen, juhu! Jetzt „nur noch“ die notwendigen plugins, das Theme usw. und natürlich die ersten posts.
    Wovor mir wirklich ein wenig graut, ist der Einstieg in die social media. Ich habe mich jahrelang gegen fb & co. gewehrt, habe jetzt aber verstanden daß es ohne beim bloggen nicht geht – ich wünsche mir ja viele Leser! Ich habe echt noch keinen blassen Schimmer wie das auf fb alles funktioniert.

  • Alison sagt:

    Am Anfang viel es mir schwer die Texte, die ich frei Schnauze geschrieben habe auch zu veröffentlichen. Oft, also eigentlich fast immer habe ich dann noch mal drüber nachgedacht und es als nicht gut empfunden. Ich bin leider eine Perfektionistin. Auch das Design hat mir nie zugesagt, also habe ich es ständig geändert. Was natürlich nicht gut ankam, weil der Wiedererkennungswert fehlte. Außerdem ist es mir sehr schwer gefallen regelmäßig, also mindestens einmal in der Woche etwas hoch zu laden, weil nie etwas wirklich gut war in meinen Augen. Jetzt bin ich da etwas lockerer und lasse es, wenn ich nicht sicher bin von meinen Freunden durchlesen.

  • Mudelpuetze sagt:

    Ich erinnere mich noch sehr gut an deine Anfänge weil wir recht zeitgleich begonnen hatten. Du hast es durchgezogen

  • Mudelpuetze sagt:

    es fehlt der Rest von meinem Kommentar.
    Das schwere für mich jetzt,nach meinem
    Schnitt und Löschen des alten Blogs ,ist anzunehmen das man den alten Erfolg nicht wieder bekommt. Die Zeiten ändern sich und ich mich auch.
    Seit einigen Monaten blogge ich wieder und nun auch etwas regelmäßiger. Ich liebe mein iPhone und die Bilder die man damit machen kann. Die zeigt mein Blog nun und ich gewöhne mich wieder ans bloggen.

    • Sandra sagt:

      Ich wusste gar nicht, dass du wieder bloggst! Das muss ich mir ja sofort einmal ansehen.
      Ja ich vermisse die alten zeiten ein wenig. Es war so einfach neue Leser zu bekommen und wenn ich daran denke, was Steve damals für Traffic Zahlen hatte, bekomme ich ein wenig Pippi in die Augen. Aber irgendwann war es mir einfach viel zu privat. Durch Social Media und so wurde es so viel einfacher für Leser alles über einen herauszufinden und irgendwann hab ich für mich einen Cut gemacht.
      Ich weiss nicht, ob man den gleichen Erfolg wie zuvor bekommen kann. Es ist wie du sagst, man verändert sich, die Zeiten ändern sich…. aber es macht auf jeden Fall noch Spaß und daran sollten wir uns orientieren, nicht immer an den Zaheln :) So und nun muss ich zu deinem Blog :)

  • Nicole Jung sagt:

    Ich bin mit Null Erfahrung unbedacht ans Bloggen ran gegangen. Ich wollte einfach meine tägliche Arbeit im „Blog-Format“ festhalten. Am Anfang habe ich einfach wild drauf los gepostet. Ich machte mir um Leser keine Gedanken. Nach und nach tauchten die ersten Problem auf: Meine Kinder sagten, ich sitze nur noch am PC und hätte gar keine Zeit mehr für sie. Daraufhin saß ich mehr Nachts am PC, wo ich dann an meine Körperlichen Grenzen stieß und die Qualität zur Späten Stunde auch nicht mehr das Gelbe vom Ei war! Ich schränkte meine Zeit am PC stark ein. Je mehr ich mich mit meinem Blog beschäftigt habe, desto mehr lernte ich auch andere Blogs kennen. Was in meinem Fall zur Folge hatte: Oh Gott ich bin nicht gut genug! Andere sind viel Professioneller und Besser! Ich bin in die Falle des „Sich Selber mit Anderen Vergleichen“ getappt. Hat ne Weile gedauert bis ich da raus gekommen bin. Ich werde auch noch eine Weile brauchen, bis ich Kinder und Job zeitlich mit meinem Blog unter einem Hut bringen lässt. Zur Zeit gehen erst die anderen Dinge vor…und ich freue mich schon drauf, wenn es wieder regelmäßig bei mir im Netz weiter geht:-)

    • Sandra sagt:

      Deinen Blog habe ich schon eine ganze Weile in meinem Feedreader. Deine Stolpersteine, so wie du sie beschreibst kamen für uns Leser auf jeden Fall nicht zu Tage. Ich lese ihn wirklich gerne und auch wenn ich nicht so die DIY Queen bin, ist er doch immer eine Inspiration.

  • Aileen sagt:

    Hallo Ihr Lieben, jetzt wo mein kleiner Mann schläft, nutze ich die Zeit schnell was zu hinterlassen. Was war ich froh, die Kommentare zu lesen. Ich habe mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Für mich ist die technische Geschichte die größte Herausforderung. Als ich den Blog anlegte waren mir die Möglichkeiten gar nicht bewusst und hatte völlig falsch angefangen. Das stellte ich nur viel zu spät fest…Dann wollte ich nicht alles rückgängig machen, da ich den zeitlichen Aufwand für das technische auch völlig unterschätzt habe und die Zeit natürlich von meiner Familie abging. Ähnlich wie bei Nicole.
    Oft habe ich mir Hilfe gewünscht aber keinen in meinem engeren Kreis gekannt, der mir direkt hätte weiter helfen können. Die Hilfe habe ich mir dann über andere Blogs geholt. Als ich letztes Jahr angefangen hatte zu bloggen, war mir auch gar nicht bewusst, wie viele Blogs es gibt. Und bin jetzt total beeindruckt und fast neidisch, wie lange ihr teilweise schon online seid. Der Plan war eigentlich für einen bestimmten Lesekreis, aber das auch so viele Dritte Interesse an dem Blog haben, war mir auch nicht klar.
    Einen Artikel zu schreiben ist bei meinem Blog ein bissl wie ein Tagebuch und tut mir wirklich gut. Aber auch ich erzähle es nicht so vielen aus dem direktem Freundes- /Familienkreis. Vielleicht kommt das noch…
    Auf jedenfall fand ich die ‚Diskussion‘ bzw. die Anregung mit den ersten Schwierigkeiten hier wirklich toll!
    Dann an die erfahrenen Blogger noch eine Frage:
    Wie seht ihr die Zukunft der Bloggerwelt?

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