Neues Blogdesign – Was ist bei einem Theme-Update zu beachten?

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Du bist es leid, dass dein derzeitiges Blogdesign dich so limitiert.
Du hast dich am Layout deines Blogs schon längst sattgesehen.
Du siehst täglich die Blogs deiner Mitblogger und bist schon richtig neidisch, wie professionell deren Blogdesign aussieht.
Du weißt, was du gerne ändern möchtest und wie es aussehen soll und jeden Tag denkst du dir aufs Neue, es muss etwas passieren.

Das klingt nach dir? Du bist bereit für ein neues Blogdesign? Dann lass mal loslegen!

10 Punkte die dir helfen dein Theme-Upgrade vorzubereiten

– Überprüfe ob das neue Theme auch wirklich deinen Blogansprüchen gerecht wird

Nicht jedes Blogdesign ist passend für das was du tust. Es gibt Blogthemes im Magazinstil, Theme für Online-Shops, Portfolio Themes und welche für Unternehmen…. die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Sicher man kann alle Themes so tweaken, dass es am Ende für dich passt, aber oftmals kommt dabei ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis heraus.

Teste daher am besten vorher in Demoversionen, durch Screenshots, oder auf anderen Blogs, wie das Design aufgebaut ist, welche Funktionalitäten es hat usw.

 – Premium Theme mit Refund Policy

Wenn du dich entscheidest ein Premium Theme zu kaufen, schaue zuvor ob der Anbieter auch eine Rückgabegarantie hat. Viele Seiten bieten mittlerweile eine 30 Tage Rückgabegarantie an. Dies hilft besonders dann, solltest du mit dem Backend und den Funktionen deines neuen Designs nicht zufrieden sein oder nicht damit zurechtkommen.

– Lizenzen beachten

Kostenlose Designs betrifft dieser Punkt eher weniger, doch gerade Premium Themes sind davon betroffen.

Für einige Blogdesigns zahlt man einen einmaligen Betrag und kann es dann so oft und auf so vielen Websites verwenden, wie man möchte. Bei anderen kann eine jährliche Lizenzgebühr anfallen, oder sind darauf beschränkt, dass sie lediglich auf einer Website verwendet werden dürfen.
Informiere dich vor dem Kauf eines Designs, wie die Konditionen genau aussehen.

– Ist deine Version von WordPress mit deinem Theme kompatibel

Achte darauf, dass dein Theme welches du ausgewählt hast, auch mit der neusten WordPress Version kompatibel ist. Sollte der letzte Entwicklungsstand von 2008 sein, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass dieses Design nicht mit der momentan aktuellen WP-Version laufen wird.

– Wann ist die beste Zeit das Blogdesign zu ändern

Abhängig von deiner Leserschaft, solltest du dir deine Statistiken ansehen bevor du mit dem Redesign startest. Wann ist am wenigsten auf deinem Blog los? In der Regel ist dies während der Nacht, oder am Wochenende zu späterer Stunde.

Wenn du in diesen Zeiten das Design änderst, werden es die wenigsten Leute mitbekommen und davon betroffen sein.

– Nimm die Zeit

Es bringt dir nichts, spontan an einem Samstag morgen, wenn du gerade 2 Stunden Zeit hast, das Design zu ändern. Denn in der Regel ist es nicht einfach damit getan das neue Theme zu installieren und zu aktivieren.

Wenn du Banner auf deiner Seite geschaltet hast, müssen diese neu eingebunden werden, eventuell muss zuvor dein WordPress für das neue Blogdesign aktualisiert werden, nicht zu vergessen Plugin, Anpassungen an der CSS, usw…

Nimm dir Zeit. Am besten an einem Tag, wo du weisst es ist sonst nichts zu tun und du kannst dich voll und ganz dieser Aufgabe widmen.

– Dokumentation

Selbst bei Premium Themes kommt es oft genug vor, dass keine Dokumentation des Themes zur Verfügung steht. Von diesen Themes würde ich auf jeden Fall die Finger lassen. Viele der neuen Designs, sind ein wenig tricky zu bedienen. Und ohne eine Anleitung, wie man beispielsweise den Feature-Slider konfiguriert oder bestimmte Mechanismen aktiviert, ist man hoffnungslos verloren.

Achte am besten auch darauf, ob der Verkäufer des Themes einen Support anbietet. Viele haben mittlerweile ein Forum und an den Einträgen und den Reaktionen der Kunden und des Verkäufers siehst du, ob dir auch wirklich geholfen wird.

– Technischer Support

Mir ist es noch nie passiert, dass ich ein Design installierte, das ich nicht in irgendeiner Art anpassen musste.
Irgendeine Kleinigkeit war immer.

Wenn du selbst in technischer Sicht nicht zupacken kannst, solltest du einen Backup haben. Einen Freund oder eine Freundin oder gar professionelle Hilfe, die dir dabei helfen können.

– Maintenance Mode

Ich persönlich mag es nicht am Blog zu arbeiten ohne ihn in den Wartungsmodus zu stellen.
Der Wartungsmodus legt sich sinnbildlich über deine Seite und User bekommen eine Meldung, dass gerade an der Seite gearbeitet wird.

Dadurch verlierst du zwar ein paar Visits in der Zeit in der du am Blog arbeitest, doch du stellst auch sicher, dass deine Leser nicht plötzlich vor einem halbfertigen neuen Design stehen.

Es gibt zahlreiche Maintenance Plugins für WordPress, die du dafür nutzen kannst. Einige davon sind sogar mit Countdown Zähler, oder ermöglichen es dir einen eigenen Hintergrund einzubinden sowie zusätzliche Informationen zu hinterlegen….

– Es kann immer etwas schiefgehen

Auch wenn man sich noch so gut vorbereitet, manchmal braucht man doch länger mit dem Redesign als man ursprünglich annahm. Manchmal hängt man an der CSS und kommt einfach nicht weiter… Es ist zum verzweifeln!

„Pour yourself a drink, put on some lipstick and pull yourself together.“ Elisabeth Taylor

Es gibt zahlreiche Hürden und Stolperfallen auf dem Weg zu einem neuen Blogdesign.
Mein Rat an dich: Tief durchatmen, Tässchen Kaffee oder Tee, ein paar Kekse und nicht aufgeben! Am Ende wirst du belohnt mit einem neuen frischen Blog und sicher auch vielen Komplimenten von deinen Lesern.

Dies sind spontan die Dinge die mir einfallen, wenn ich an meine letzten Blogresdesigns denke. Habe ich noch einen Punkt vergessen? Wenn ja, schreib es gerne in die Kommentare.

1 Comment

  • Annalena sagt:

    Liebe Sandra,

    ich bin gerade auf deinen Blog aufmerksam geworden und bin begeistert!
    Viele Dinge waren mir neu und werde ich in Zukunft ändern. Danke für deine aufklärenden Tipps!

    Eine kleine Anmerkung zu Maintenance Mode: Du kannst bei WordPress zusätzlich eine Seite anlegen, auf der du dein neues Design erstellst. Das heißt, während du an einem neuen Blogdesign arbeitest können deine Leser weiterhin auf deinen Blog, wie gewohnt, zugreifen.

    Liebe Grüße

    Annalena

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