Feiertage und Urlaub: Was mache ich mit meinem Blog

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Ein langes Wochenende steht vor der Tür, dein Urlaub rückt näher und du freust dich auf ein paar erholsame Tage.

Eigentlich hattest du dir ja vorgenommen nicht am Rechner zu sitzen, sondern ganz relaxt deine freie Zeit zu genießen. Doch was tust du mit deinem Blog? Eine Frage die sich mir auch schon öfters stellte.

6 Lösungen zum Blog-Urlaubs-Dilemma

Vorschreiben

WordPress, Blogger und auch tumblr bieten die Möglichkeit Posts zu planen. So kannst du in aller Ruhe deine Posts vorschreiben, ein Datum und eine Uhrzeit setzen, wann sie online gehen sollen und schon hast du jeden Tag gecovert. Klingt recht einfach… ist es aber bei weitem nicht.

Je nachdem wie lange du in Urlaub fährst und wieviele Postings in dieser Zeit online gehen sollen, kann dies dazu führen, dass du einen ziemlich hohen Aufwand vor deinem Urlaub hast. Diese Zeit muss man sich erst einmal nehmen.

Daher überlege dir, gerade bei einem längeren Urlaub gut, in welchen Abständen du posten möchtest während deiner Abwesenheit und plane entsprechend Zeit vorher ein.

Ich persönliche nutze diese Möglichkeit sehr häufig und lege auch mal Tage ein, an denen ich nur wenig Text poste, dafür aber mehr Bilder. Das ist zeitsparend und für deine Leser auch abwechslungsreich.

Twitter und Facebook Timestamp: Wenn du Kommentare vorschreibst, solltest du auch die Veröffentlichung deiner Posts über Twitter und Facebook zeitlich einplanen und Postings vorschreiben. Facebook bietet diese Option für Pages an. Bei Twitter kannst du hierfür mit einem Tool wie Hootsuite oder auch TweetDeck arbeiten.

Gastblogger

Vorallem große Blogs spielen häufiger mit dieser Option und bieten ihren Lesern die Möglichkeit als Gastblogger auf ihrem Blog zu erscheinen. Diese Variante ist eine Win/Win Situation für beide Parteien, da du zum einen Content bekommst, und die Gastblogger die Möglichkeit haben, selbst mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, weil sie auf deinem Blog prominent gefeatured werden.

Wählst du diese Möglichkeit, dann stelle sicher, dass du rechtzeitig beginnst Gastblogger zu suchen. Setze die Bewerbungsphase etwas länger, dann haben deine Gastblogger auch genügend Zeit ihre Beiträge zu schreiben und dir zu schicken.

Nicht vergessen: Du musst auch Zeit einplanen diese Posts ggf. zu formatieren, auf Rechtschreibung zu prüfen und in deinem Blog einzustellen und den Timestamp zu setzen.

Ein kleiner Tipp: Gib deinen Gastbloggern Kategorien vor, für die sie sich bei dir bewerben können und nenne Beispiele. Das vereinfacht es für sie, dir passende Beiträge zu schicken. Es ist zudem immer hilfreich, wenn du bereits Arbeitsproben deiner potentiellen Gastblogger gesehen hast.

Mobile Blogging Apps

Für WordPress, Blogger und tumblr gibt es sehr gute Apps fürs Smartphone und Tablets. So kannst du auch von unterwegs aus deine Artikel schreiben. Aber eigentlich wolltest du ja nicht bloggen, sondern Urlaub machen…

Vielleicht wählst du ja auch eine Kombination aus den zwei zuvor genannten Varianten und ergänzt diese durch ein kurzes Update von unterwegs.

Kommentare: Auch wenn du nicht arbeiten willst, so bin ich mir sicher, wirst du hin und wieder sowieso auf Facebook und Twitter sein, und deinen Freunden deine Urlaubsbilder zeigen. Am besten installierst du dir auch eine mobile Blogging App, dann kannst du auch nachsehen ob Kommentare kamen und diese ggf. beantworten.

Nichts machen und alle Viere von dir strecken

Hin und wieder kann es auch ganz schön sein, einfach den Kopf frei zu bekommen und nichts zu tun.
Bist du nur ein paar Tage weg, ist dies auch kein Problem und deine Leser werden dies verstehen. Verdienst du jedoch Geld mit deinem Blog, musst du damit rechnen, dass sich in dieser Zeit auch deine Einnahmen reduzieren werden.

Doch hey, du hast Urlaub und kannst danach frisch motiviert, wieder voll einsteigen und hast genug Futter für Content!

Best of Postings und golden Oldies

Zuletzt stelle ich dir noch zwei Möglichkeiten vor, Content vorzuschreiben und dabei Zeit zu sparen.

Ein Nachteil von Blogs ist es, dass guter Content mit der Zeit im Archiv verschwindet. Suche in deinen Archiven nach Artikeln die ein wenig in Vergessenheit gerieten, aber auch heute noch ihre Gültigjkeit besitzen. Viele deiner Leser werden diese Artikel noch nicht oder gar nicht mehr kennen und freuen sich über neuen Content. Achte darauf, dass die Links im Artikel noch stimmen und dann setze den Timestamp so, dass der Artikel erneut online geht… in deinem Urlaub.

Eine zweite Möglichkeit sind „Best of“ Artikel.
Suche dir ein Topic aus und stelle alle relevanten Artikel hierzu in einem neuen Post als Liste zusammen. So bekommst du nicht nur Content für die Zeit deiner Abwesenheit, sondern zeigst deine Kompetenz in diesem Gebiet und welche Inhalte du hierzu bereits in der Vergangenheit geschrieben hast. Deine Leser werden es dir danken. Wichtig: Denke daran diese verlinkten Posts auf Linkaktualität zu prüfen.

Kennst du noch mehr Möglichkeiten oder fällt dir spontan eine weitere Option ein? Dann heraus mit der Sprache und schreib es in die Kommentare!

5 Comments

  • Teresa sagt:

    Ja! Ich werde die freien Tage über Ostern zum Bloggen nutzen. Gerade habe ich die Leidenschaft und ein bisschen Ehrgeiz wiedergefunden, der ideale Zeitpunkt, um auch gleich etwas vorzuschreiben und zu planen. Selbstverständlich nicht nur auf einem Blog, so kommt man auch gleich besser durcheinander 😉

  • sandra sagt:

    Ich bin seit Tagen am vorschreiben, da ich an Ostern Roadtrippin‘ wollte und nun ist das Wetter eher so… naja!
    Aber ich kenne diese Motivationsschübe. Tausend Ideen, am liebsten alles gleich, wo fängt man an, und dann will man auch gleich alles über Twitter und Co erzählen :) Perfekt für Ostern!!!

  • Patricia sagt:

    Ich werde dieses Jahr das erste Mal seit dem Beginn meiner Selbständigkeit und des Bloggens in den Urlaub fahren und habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Ich werde definitiv meinen Laptop mitnehmen für den Notfall, aber den Großteil an Artikeln werde ich vorschreiben. Welche Frage ich mir jedoch immer noch stelle, ist, ob ich meinen Lesern sage, dass ich in den Urlaub fahre oder nicht. Ich frage mich, wie gefährlich es ist, es anzukündigen. Ich will ja keine Einbrecher anlocken. Andererseits denke ich nicht, dass Einbrecher meinen Blog lesen. 😉

    • sandra sagt:

      Ich finde es immer schön es meinen Lesern zu sagen. Zum einen um den Blog noch eine Ecke persönlicher zu machen, aber auch um deutlich zu machen, dass meine Antwortzeiten nicht so schnell sein werden, wie üblich.
      Ich kann natürlich deine Bedenken verstehen, aber wenn potentielle Einbrecher gezielt Blogs nach diesen Informationen absuchen, werden sie, wenn nicht auf deinem Blog, dann sicher auf deinem Twitter- oder Instagram-, Foursquare-Account sehen, dass du nicht im Lande bist. Von daher…

  • Marc sagt:

    Ich persönlich finde es auch nicht schlimm, wenn in einem Blog mal 1-2 Wochen Ruhe herrscht und man sich mit dem letzten Beitrag in den Urlaub verabschiedet. Abgesehen davon, dass jeder dafür Verständnis hat, würde ich es auch nicht hinbekommen, im Urlaub zu sitzen und nicht nachzuschauen, wie ein automatisch geposteter Beitrag aufgenommen, geklickt, kommentiert wurde usw… Und damit wäre der Sinn des Urlaubs dann schon wieder verloren :)

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