How to: Individueller kommentieren mit Gravatar

Gravatar - Kommentar Branding
Dies ist ein Gastbeitrag von Mareike die auf chaosmacherin.de bloggt.

Wenn du schon länger blogst oder Blogleser bist, wirst du es vermutlich schon festgestellt haben; die Blogosphäre teilt sich zu großen Teilen auf zwei Dienste auf.
Da wäre einmal der Google Dienst Blogspot (auch Blogger genannt) und der unabhängige Dienst WordPress, zum einen selbst gehostet oder auf der WordPress.com Plattform. Andere Dienste sind eher die Ausnahme.

Die beiden Systeme unterscheiden sich in vielen Punkten. Das beginnt schon mit elementaren Punkten wie der Kommentarfunktion.
Während man bei Blogspot auf die Avatare zurückgreift, die Nutzer bei Google und Google+ angelegt haben, funktioniert das ganze bei WordPress ein bisschen anders. Hier greift man, bei der Einbindung von Avataren, auf den hauseigenen Dienst Gravatar zurück.

Was ist Gravatar?

Gravatar steht für „Globally Recognized Avatar“ und ist ein Service, der dir erlaubt einen Avatar mit deiner Emailadresse zu verknüpfen. Viele Seiten bieten die Einbindung von Avataren mit Gravatar an. Am bekanntesten ist Gravatar aber wohl durch die Zusammenarbeit mit WordPress Blogs. Wenn du möchtest, dass beim Kommentieren auf WordPress Blogs, dein Foto neben deinem Kommentar erscheint, ist Gravatar für die unumgänglich.

Warum sind Avatare denn überhaupt wichtig?

Deine Kommentare werden persönlicher!
Ohne viel von dir verraten zu müssen, kann man sich nun hinter deinem Kommentar auch einen Menschen vorstellen und nicht nur ein blasser Platzhalter.

Dein Wiedererkennungswert steigt!
Wenn du regelmäßig auf einem Blog kommentierst, wirst du definitiv besser auffallen, wenn du ein eigenes Bild benutzt. Der Blogautor wird mit großer Wahrscheinlichkeit eher auf deinen Namen klicken, als auf den eines Gesichtslosen Kommentator. Schwups! Ein neuer Besucher auf deiner Seite!

Du machst auf dich aufmerksam!
Die meisten Menschen sind nun einmal sehr visuell eingestellt. Darum werden auch andere auch Kommentatoren auf dich aufmerksam und schauen vielleicht einmal auf deinem Blog vorbei.

Diskussionen werden übersichtlicher!
Bei längeren Diskussionen ohne Avatare kann man schnell den Überblick verlieren. Wer was denn jetzt welcher Meinung? Durch individuelle Bilder kann hier Abhilfe geschaffen werden.

Vertrauen wird aufgebaut!
Natürlich steckt nicht hinter jedem Kommentar ohne Gravatar ein Spamkommentar, aber die meisten Spambots haben kein Anzeigenbild eingerichtet und darum ist es sinnvoll dich von ihnen abzuheben. Zum Beispiel mit deinem Foto.

Wie nutze ich Gravatar?

Die Nutzung und Einrichtung von Gravatar ist kinderleicht und dauert nur wenige Minuten. Wenn du bereits ein Profil auf wordPress.com hast, kannst du dich mit deinen WordPress- Zugangsdaten auf Gravatar einloggen und gleich loslegen. Wenn nicht, erkläre ich dir hier, wie du am besten vorgehst.

1. Emailauswahl und Anmeldung
Überlege dir gut, welche Emailadresse du zukünftig zum Kommentieren auf Blogs nutzen willst.
Benutze genau diese um dich bei Gravatar anzumelden, denn diese Adresse wird mit deinem Bild verknüpft und das Avatar erscheint zukünftig nur, wenn du zum Kommentieren diese Emailadresse nutzt.
Wenn du datenschutzrechtliche Bedenken hast, kannst du auch eine extra Emailadresse für Kommentare erstellen.

Wichtig: Wenn du selbst Blogger bei WordPress bist, benutze für Gravatar die gleiche Emailadressen, die auch in deinem WordPress Nutzerprofil hinterlegt ist, sonst werden Antworten, die du deinen Lesern direkt auf deinem Blog gibst, ohne Bild angezeigt. Wenn du nicht mehr weißt, welche Emailadresse das war, schaue in deinen „Einstellungen“ unter „Benutzer“ nach.

Neben der E-Mailadresse werden nur noch ein Nutzername und ein Passwort benötigt.

gravatar Kommentarbranding

Jetzt heißt er warten, bis der Bestätigungslink ankommt. Das kennen wir ja von anderen Webseiten.

2. Fotoauswahl, Upload und Formatanpassung
Es geht an die Fotoauswahl.
Welches Bild gefällt dir am besten und welches spiegelt dich am besten wider? Bitte verzichte darauf Bilder zu nutzen, die nicht dir gehören es sei denn, du hast die ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers. Wenn du dich selbst nicht zeigen möchtest versuche es doch einmal mit einer Zeichnung von dir, oder deinem Haustier?

Avatare werden in der Regel quadratisch oder rund dargestellt. Im Normalfall musst du das beim Upload auf Gravatar aber genau so wenig beachten, wie die Datenmenge. Gravatar verringert die Dateigröße automatisch und gibt dir im Anschluss die Möglichkeit das Bild entsprechend zu beschneiden. Du kannst also gut und gerne auf das Bild mit der besten Qualität zurückgreifen.

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Bildauswahl bei Gravatar aus deiner eigenen Gallerie

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Das zurechtschneiden deiner Bilder ist kein Problem

Nachdem du das Bild in die entsprechende Form gebracht hast, musst du nur noch entscheiden, welches Rating dein Bild bekommt. Also ob es Jugendfrei ist oder eben nicht.

3. Das Kommentieren
Wenn du nun auf einem WordPress Blog oder einem Blog, der die Gravatarfunktion für seine Kommentare nutzt kommentierst (und du die für Gravatar genutzte Emailadresse beim Kommentieren eingibst) erscheint künftig immer dein persönliches Bild.

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Und das sieht doch deutliche hübscher aus, als der „blasse Kerl vor der grauen Wand“, oder?

Tipp von Sandra von GGtB: Viele Autorenplugins, wie das hier, das ich auf GGtB unter den Artikeln verwende, greifen ebenfalls auf den Dienst von Gravatar zu.

Nun bin ich gespannt!  Zeig mir deinen Gravatar in den Kommentaren. Ich bin neugierig mit welchem Bild du deinen Kommentar personalisierst.


Mehr zur Gastautorin: Ich bin Mareike (26), aber im Internet kennt man mich auch als Sumi. Ich blogge schon seit vielen Jahren auf meinem Blog chaosmacherin.de und dessen Vorgänger-Blogs. Bei mir geht es um Filme, Serien, Videospiele und alles andere was die Popkultur bewegt. Ihr findet mich auch bei Twitter, Instagram und Facebook.


Du hast auch eine Idee für einen Gastbeitrag der gut zu den Themen auf GGtB passt? Dann schick mir deine Idee oder Vorschlag am besten per E-Mail.

 

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