Share it: So optimierst du Blog Posts für Social Media

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Ja oder nein?
Du wirst total euphorisch, über jede Benachrichtigung, dass dein neuer Blogartikel auf Twitter oder Facebook geteilt wurde?

Solltest du diese Frage mit einem klaren „JA“ beantwortet haben, dann ist dieser Post genau der richtige für dich. Denn heute geht es darum, wie du deine Bloginhalte optimieren kannst, um noch mehr Likes, Shares und Retweets für deinen Blog Content zu bekommen.

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Warum sind Social Shares wichtig?

„Ganz klar“, wirst du denken, „natürlich um bekannter zu werden und mehr Traffic zu bekommen“.

Stimmt. Aber dies ist nur die Hälfte der Antwort.

Noch wichtiger ist die Tatsache, dass Google sogenannte Social Shares sehr mag. Je mehr Social Shares, desto besser werden deine Postings  in Google gerankt und somit kommt noch mehr Traffic auf deinen Blog. (Ich gebe zu, das Thema Social Signals und SERPs mag umstritten sein, doch ich halte nach wie vor daran fest, dass dies definitiv einen Einfluss hat.)

Diese Strategien helfen dir, deinen Content für Social Media zu optimieren

1. Die Artikelüberschrift

Deine Headlines sind wahrscheinlich der wichtigste Part deiner Social Media Strategie.

Die Überschrift eines Artikels ist letztlich dafür verantwortlich, ob dem Leser, dein Artikel ins Auge sticht, er/sie diesen liest und dann für so wertvoll erachtet, dass er den Post in seinen Netzwerken teilt.

Tipp: 4 Blogheadlines die mehr Leser bringen, gibt dir eine gute Basis für aufmerkseimskeitsstarke Überschriften.

Sag worum es geht:

Vermeide es, deine Überschriften zu allgemein zu halten. Eine Überschrift wie:

  • Social Media – Tipps und Tricks

könnte eine Vielzahl an Themen beinhalten. Geht es um Pinterest, Instagram, Facebook, LinkedIn, reddit,….?. Ist es für Blogger, Brands, Business, für B2B oder B2C…? Du weißt es nicht.

Die Relevanz für dich als Leser, kannst du aus dieser Überschrift nicht herauslesen. Versuche stattdessen entsprechende Keywörter in deine Headlines einzubinden, die eine klare Aussage haben und das Interesse deiner Leser wecken.

So könnte zuvor genannte Überschrift folgendermaßen formuliert sein:

  • Social Media für Blogger – Mehr Traffic durch Pinterest
  • Entdecke die Macht von LinkedIn – 10 Tipps und Tricks für Blogger
  • 10 erfolgreiche Tipps um Social Media im Unternehmen  zu verbieten

Fasse dich kurz:

Eine Faustregel besagt, eine Überschrift auf Blogs, sollte nicht mehr als (+-) 70 – 90 Zeichen haben.

Warum? Ganz einfach:

Denkst du alleine schon an Twitter, dann stehen dir lediglich 140 Zeichen zur Verfügung.
Zusammen mit Links, RTs, Bildern, etc, kann es dann schnell passieren, dass eine Überschrift abgeschnitten wird. Diese könnte aber wertvolle Informationen enthalten, die so nicht weitergeben werden können,, aber dir helfen würden, weiteres Interesse zu erregen.

2. Verwende Fotos im Content

Networks wie Facebook zeigen normalerweise ein Bild in der Vorschau an, wenn man einen Link postet.
Vorausgesetzt: der Artikel enthält auch ein Bild.

Link ohne Bild
Du bist sicher auch eher geneigt, Posts mit Link und Bild auf Facebook anzuklicken, als welche ohne.

Bilder erwecken Neugierde, Sie können Emotionen hervorrufen und bereits vorab eine Geschichte erzählen. Kein Wunder, dass wir diese Art von Posts in unserem Stream eher öffnen wollen, als reine Links, wo wir nicht genau wissen, was uns dahinter erwartet.

Um das beste Ergebnis mit diesem Wissen zu erzielen helfen dir diese Tipps:

  • Allein um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, machst du am besten deine Bilder lieber selbst (achte dabei allerdings auf die Qualität).
  • Ist das für dich keine Option, dann helfen dir Seiten, wie CreativeCommons.org, oder auch Compfight, von denen du kostenlos Fotos verwenden kannst.Wichtig: Diese Bilder sind zwar kostenfrei, aber du musst dennoch die Creative Commons für den jeweiligen Zweck abgleichen, für den du die Bilder verwenden möchtest. Nicht alles ist immer erlaubt. Außerdem musst du meist auch einen entsprechenden Credit den Bildern hinzufügen. Kostenlos bedeutet nicht, dass du damit alles machen kannst.
  • Du kannst auf Seiten wie CanStockPhoto, oder Getty Images oder auch iStock, Fotos kaufen.Wichtig: Bitte immer die jeweilige Lizenz der Fotos, mit dem geplanten Gebrauch gegenchecken und entsprechend auswählen beim Kauf.

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  • Ein Tipp, wenn du den initialen Share auf deiner eigenen Facebook Page machen willst:Facebook cropped Bilder oft, wenn du einen Link postest. Dadurch ist nicht jedes Bild als Vorschau geeignet.
    Du kannst daher bevor du den Facebook Post veröffentlicht, das Bild innerhalb von Facebook austauschen und durch ein geeigneteres ersetzen.

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  • Auch Twitter mag Bilder.
    Leider zeigt Twitter nicht alles automatisch an, wenn du einen Link deines Blogs, inklusive enthaltener Bilder teilst. Daher musst du selbst aktiv werden.
    Füge wichtigen Tweets ein Bild, das du auch im Post verwendest, hinzu und du kannst dir sicher sein, dass du wesentlich höhere Aufmerksamkeit erreichst, als ohne. Versuche es mal.

3. Call to Action

Wie fragst du am besten danach, dass jemand deinen Post teilt? „Bitte teile diesen Post“, ist etwas zu simple und hat (zumindest auf mich) den gleichen Effekt, wie ein drei Tage altes Croissant: es lässt mich völlig kalt.

Versuche eine Verbindung zwischen dir und deinen Lesern herzustellen. Eine Verbindung die deine Leser dazu bringt, deine Inhalte teilen zu wollen, weil sie diese gut und spannend finden. Weil sie darin einen Mehrwert für ihren eigenen Social Stream sehen. Weil du Themen anspricht, die exakt zu ihren Interessen passen.
Das wichtigste, sage am Ende deinen Lesern, was sie tun sollen.
Gib ihnen eine klare Handlungsaufforderung, einen sogenannten Call to Action. Achte dabei immer darauf, dass dieser zum jeweiligen Inhalt des Posts auch Bezug nimmt.

Hilf deinen Lesern, dich zu teilen

Alle noch so guten Call to Actions sind jedoch nutzlos, wenn deine Leser keine andere Option finden, als Copy & Paste, um deine Inhalte zu teilen.
Dazu nehmen sich die wenigsten Menschen Zeit.

WordPress User haben wie immer die Qual der Wahl an helfenden Plugins, wenn es darum geht, Inhalte in sozialen Netzwerken zu teilen.
Eine dieser Plugins sind:

Um einen Überblick zu haben, ob deine Strategie auch wirkt, kannst du mit der Hilfe dieses Plugins, deine Social Share Statistiken ansehen:

Dies sind meine top Tipps, wenn es darum geht, Bloginhalte so zu optimieren, dass deine Leser sie auch gerne in sozialen Netzwerken teilen wollen.
Ich bin mir jedoch sicher, du hast auch noch den ein oder anderen Tipp für uns auf Lager, stimmts!? Dann los, schreib mir deinen Tipp in die Kommentare. ….und wo wir schon dabei sind, teile unser „Expertenwissen“ am besten auch gleich auf Facebook und Twitter, damit wir noch viel mehr Tipps erfahren. *g*

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