SEO: Bilder optimieren für deinen Blog

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Bilder sind für Crawler von Suchmaschinen nicht lesbar, da diese nur Text lesen können. Was sie von einem Bild jedoch lesen können, ist dessen Name. Daher achte auf deinem Blog bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Bilder auf folgende Punkte.

Benenne deine Bilder schon, bevor du sie in deine Blog Mediathek uploadest

Statt deinen Bilder Namen zu geben wie IMG_12032014_4 oder Bild1.jpg verwende lieber Keywörter, die auch das Bild beschreiben.

Du profitierst in zweierlei Hinsicht davon:

a) Suchmaschinen crawlen nicht nur deinen Blog nach textlichen Inhalten, sondern auch nach Bildern. Sucht nun jemand im Netz nach einem bestimmten Topic, so sucht er auch häufig über die Bildfunktion. Je besser der Bildname dein Bild beschreibt, umso besser rankst du auch damit. Eine Menge meines Traffics kommt täglich über die Bildersuche und häufig sehe ich in meinen Statistiken, dass diese Besucher auch tiefer in meinen Blog einsteigen und weiterlesen.

b) Innerhalb deiner WordPress Mediathek kannst du einfacher nach Bildern suchen, wenn diese entsprechend benannt wurden.

Suchst du beispielsweise ein Bild zum Thema „Kuchen“ und du hast zuvor schon „Erdbeerkuchen.jpg“ oder auch „Kuchen_fuer_Mama.jpg“ hochgeladen, dann erscheinen diese bei deiner Suche.

Kleiner Schmunzler: Um dir aufzuzeigen, wie wichtig die Benennung ist, google doch einfach mal unter der Imagesuche nach „Bild1“ oder „IMG1“. Du wirst erstaunt sein, wieviele Bilder so benannt wurden.

Benutze den ALT Tag

Das ALT Attribut ist eine textliche beschreibung eines Bildes.

Wenn du ein Bild uploadest, wirst du ein Feld sehen, das sich „Alternate Text“ nennt. Diesen Bereich füllst du am besten immer aus. Ich nehme in der Regel immer den gleichen Namen, den ich bereits dem Bild selbst gab, da ich hierin schon die notwendigen Keywörter untergebracht habe. Du kannst jedoch auch etwas kreativer werden als ich.

Dieses Google Video geht noch mehr in die Tiefe und verdeutlicht die Wichtigkeit des ALT Tags.

Füge deinen Bildern eine Bildunterschrift hinzu

Warum ist dieser Punkt so wichtig?

Ganz einfach, ein Großteil der Blogleser liest nicht den Text, sondern scannt lediglich Text und schaut sich Bilder an. Eine Bildunterschrift hilft dabei deine Story dennoch „lesbar“ zu machen.

Du bist überrascht darüber? Wirklich? Also ich für meinen Teil kann sagen, dass ich dies in Magazinen und Zeitschriften auch häufig so mache. Bildunterschriften geben mir dann den notwendigen Input, eine Story zu verstehen.

Bearbeite die Bildgröße bevor die Bilder einfügst

Je größer deine Bilddatei ist, desto langsamer wird sie geladen.

Versuche daher lediglich die Größe bei Bildern hochzuladen, die dein Theme auch tatsächlich wiedergeben kann, ohne dein Layout zu zerstören.
Es ist verführerisch, Bilder direkt von der Kamera hochzuladen, doch denke daran, dass der File Size oftmals enorm ist und die Größe in deinem Blogdesign nicht notwendig ist.

Mehr Tipps zum Thema schnellere Ladezeiten, findest du hier.

Du hast noch mehr Tipps zu diesem Thema? Dann schreibe sie gerne in die Kommentare.

16 Comments

  • Annett sagt:

    Super Artikel! Jetzt habe ich das endlich mal verstanden 😉

  • Anita sagt:

    Oh super, danke für die tollen Infos! Das mit den Bildunterschriften war mir so auch nicht klar. Manchmal habe ich das Gefühl, dass beim Texten das Bilder benennen und beschreiben oft solange dauert wie den Text zu schreiben 😉 Lg Anita

  • ilona rennt sagt:

    Hervorragender Beitrag. Vielen Dank für diese tollen Informationen.

  • Anne sagt:

    Oh das sind tolle tipps..daran muss ich dringend denken..denn im moment beschrifte ich meine bilder gar nicht.

    liebe grüße,
    Anne

  • Katharina sagt:

    Hi, das sind wirklich super Tipps und ich bin froh, dass ich eigentlich alle schon seit Jahren beherzige – mache ich es wohl doch halbwegs richtig 😉 Einzig die Bildunterschriften halte ich nicht konsequent durch, aber das werde ich mir für die Zukunft mal hinter die Ohren schreiben. Viele Grüße, Katharina

  • SUPER tips! Ich beschreibe schon meine Fotos wenn die direkt aus der Kamera kommen und zwar mit Lightroom. Das vereinfacht auf jeden Fall die Arbeit. Für alle zum empfehlen! :)

    • sandra sagt:

      Kann ich nur zustimmen. Ich verwende seit einigen Wochen Lightroom und es macht vieles so viel einfacher. Love it! Guter Tipp, Marta!

  • meine Güte Sandra, ich bin gerade erst auf deinen Blog gestoßen und fühle mich als hätte ich die absolute Weisheit/Erkenntnis erlangt. Ich habe im Februar erst mit meinem Blog begonnen und mir mehr oder minder alles selbst anerlernt. Deine Beiträge sind sowas von informativ und vor allem hilfreich……ich glaube damit kann ich in meinem Blog noch viel optimieren. Das ebook habe ich mir gerade auch schon gekauft und runtergeladen. Ist direkt auf meinem Tablet gelandet.
    Ich freue mich noch mehr über deinen Blog zu lernen.
    Vielen lieben Dank für deine Arbeit :)

    Liebe Grüße, Mara

    • sandra sagt:

      Ganz ganz lieben Dank! Freut mich so sehr so ein liebes feedback zu bekommen. Ich hoffe das eBook hilft dir weiter und macht dir auch Spaß!
      Wenn du Fragen hast, melde dich gerne.

      LG
      Sandra

  • Julie sagt:

    Super Tipps! Ich habe deine Seite gerade erst entdeckt und bin wirklich begeistert, hier kann man viel lernen! Warum ist es denn so wichtig, dass man die Bilder benennt, bevor man sie in die WordPress-Mediathek kopiert? Ich benenne sie bisher meistens nach der Überschrift des Posts, also immer Recht spontan und somit erst kurz vorm einbauen in den Post…

    Ganz liebe Grüße,
    Julie von http://juliesdresscode.de

    • Sandra sagt:

      Hallo Julie,
      Wenn du über die Google Bildersuche Inhalte suchst, erscheinen deine Bilder innerhalb der verwendeten Keywörter (also je nachdem wie deine Bilder benannt wurden). Es kann sehr hilfreich sein, wenn ein großer Teil deiner Besucher über die Bildersuche auf deinen Blog stößt, da du so mehr Traffic bekommst, poetntiell mehr Leser und in meinen Augen auch nicht ganz zu vergessen… diese Besucher sind oftmals diejenigen, die die Werbung auf deinem Blog auch klicken (folglich höhere Einnahmen).
      Ich hoffe das brachte etwas mehr Licht in das Thema :)
      Wenn noch Fragen sind, melde dich gerne.
      LG
      Sandra

  • Katharina sagt:

    Ja, das bringt wirklich was, für SEO und auch für den eigenen Überblick. Als Ergänzung nocht: bei den Google Webmastertools kann man auch eine eigene Sitemap für die Bilder einreichen. So kann man der Indexierung noch einen kleinen Push geben.
    Herzliche Grüße
    Katharina

  • Katharina sagt:

    Wichtiger Tipp (wie ungefähr alle Tipps hier ;-))! Und die Benennung ist auch insofern sinnvoll, da es die ganze Sache des Pinnens bei Pinterest auch einfacher macht…

  • Cristina sagt:

    Vielen Dank für deine ganzen Tipps. Jetzt verstehe ich alles ein bisschen besser und werde mich ran wagen an einen eigenen Blog. Bis es soweit ist werde ich mich noch weiter einlesen in die Materie.

  • Secret sagt:

    Danke für den Artikel. Die Bildunterschrit habe ich bisher immer vernachlässigt. Mir persönlich gefällt es oftmals einfach optisch nicht. Aber ich werde schauen, dass ich es testhalber einfach mal mit einbaue.

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